Heute clever vorsorgen.

Morgen finanziell entspannter leben.

Die gesetzliche Rente allein reicht für viele Menschen im Ruhestand nicht aus. Mit einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können Sie zusätzlich Vermögen für das Alter aufbauen und dabei von steuerlichen Vorteilen sowie einem verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss profitieren. Welche Form der bAV zu Ihrer persönlichen Situation passt und ob sie sich für Sie lohnt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Als unabhängiger Versicherungsmakler beraten wir Sie anbieterübergreifend und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihre Altersvorsorge.

► Kostenloses Erstgespräch

Inhaltsverzeichnis

Was ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge?

Arbeitgeberzuschuss und Entgeltumwandlung

Vorteile und Nachteile der bAV

Die fünf Arten der bAV

Steuern und Sozialabgaben

Arbeitgeberwechsel und Mitnahme der bAV

Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge

Lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge?

Die wichtigsten Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge

Was ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine Möglichkeit, zusätzlich zur gesetzlichen Rente Vermögen für den Ruhestand aufzubauen. Dabei fließt ein Teil Ihres Bruttogehalts direkt in einen Altersvorsorgevertrag. Da die Beiträge in der Regel vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben eingezahlt werden, profitieren viele Arbeitnehmer von finanziellen Vorteilen bereits während ihres Berufslebens.

Seit 2019 sind Arbeitgeber bei neu abgeschlossenen Verträgen und inzwischen auch bei den meisten bestehenden Entgeltumwandlungen verpflichtet, einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zu leisten, sofern sie durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Dadurch wächst Ihr Vorsorgekapital zusätzlich, ohne dass Sie den gesamten Beitrag selbst tragen müssen.

Die betriebliche Altersvorsorge gehört heute zu den wichtigsten Bausteinen einer modernen Altersvorsorge. Sie ersetzt die gesetzliche Rente zwar nicht, kann aber helfen, die Versorgungslücke im Alter deutlich zu reduzieren.

Für wen eignet sich die betriebliche Altersvorsorge?

Grundsätzlich kann nahezu jeder Arbeitnehmer eine betriebliche Altersvorsorge nutzen. Besonders attraktiv ist sie für Beschäftigte, deren Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt oder sogar zusätzliche Beiträge übernimmt. Je nach Einkommen, persönlicher Steuersituation und gewähltem Versorgungssystem kann die bAV ein sinnvoller Bestandteil der langfristigen Altersvorsorge sein.

Ob eine betriebliche Altersvorsorge die richtige Wahl ist, hängt jedoch immer von der individuellen Situation ab. Faktoren wie Gehalt, Familienstand, bestehende Vorsorgeverträge und die Leistungen des Arbeitgebers sollten dabei berücksichtigt werden. Eine unabhängige Beratung hilft dabei, die passende Lösung zu finden.

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge?

Bei der betrieblichen Altersvorsorge wird ein Teil Ihres Bruttogehalts direkt in einen Altersvorsorgevertrag eingezahlt. Dieses Verfahren wird als Entgeltumwandlung bezeichnet. Da die Beiträge vor der Versteuerung und – innerhalb der gesetzlichen Grenzen – auch vor der Berechnung der Sozialabgaben abgeführt werden, reduziert sich Ihr Nettogehalt häufig deutlich weniger als der tatsächlich investierte Betrag.

Zusätzlich profitieren viele Arbeitnehmer von einem Arbeitgeberzuschuss. Spart der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge, ist er in den meisten Fällen verpflichtet, mindestens 15 % des umgewandelten Beitrags zur betrieblichen Altersvorsorge beizusteuern. Manche Unternehmen zahlen darüber hinaus freiwillig höhere Zuschüsse oder übernehmen die Beiträge sogar vollständig.

Das angesparte Kapital wird während der Laufzeit entsprechend der gewählten Versorgungslösung investiert und wächst bis zum Renteneintritt weiter an. Im Ruhestand erhalten Sie die Leistungen anschließend entweder als lebenslange monatliche Rente oder – je nach Vertragsgestaltung – ganz oder teilweise als Kapitalauszahlung.

Entgeltumwandlung einfach erklärt

Bei der Entgeltumwandlung verzichten Sie auf einen Teil Ihres Bruttogehalts. Dieser Betrag wird direkt in Ihre betriebliche Altersvorsorge eingezahlt und nicht zusammen mit Ihrem Gehalt ausgezahlt. Dadurch sparen Sie während der Ansparphase Steuern und häufig auch Sozialabgaben, während gleichzeitig Vermögen für den Ruhestand aufgebaut wird.

Gerade durch diese steuerlichen Vorteile und den möglichen Arbeitgeberzuschuss kann die betriebliche Altersvorsorge deutlich effizienter sein als ein vergleichbarer Sparbetrag aus dem bereits versteuerten Nettoeinkommen.

Vorteile und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

 

Steuerliche Vorteile in der Ansparphase

Die Beiträge werden in der Regel direkt aus dem Bruttogehalt gezahlt. Dadurch können Steuern und – innerhalb der gesetzlichen Grenzen – auch Sozialabgaben gespart werden.

Arbeitgeberzuschuss

Viele Arbeitnehmer erhalten zusätzlich einen Zuschuss ihres Arbeitgebers. In vielen Fällen ist dieser gesetzlich vorgeschrieben, manche Unternehmen leisten sogar deutlich höhere Beiträge.

Effizienter Vermögensaufbau

Durch die Kombination aus Eigenbeitrag, staatlicher Förderung und Arbeitgeberzuschuss kann sich über viele Jahre ein beachtliches Vorsorgekapital aufbauen.

Automatisches Sparen

Da die Beiträge direkt über die Gehaltsabrechnung abgeführt werden, erfolgt der Vermögensaufbau regelmäßig und ohne zusätzlichen Aufwand.

Schutz vor Altersarmut

Die betriebliche Altersvorsorge ergänzt die gesetzliche Rente und kann helfen, die finanzielle Versorgungslücke im Ruhestand zu schließen.

Gesetzliche Versteuerung im Ruhestand

Die Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge müssen grundsätzlich im Rentenalter versteuert werden. Wie hoch die Steuerbelastung ausfällt, hängt von der individuellen Situation ab.

Beiträge zur Kranken- und Pflegevers.

Für gesetzlich Krankenversicherte können auf die späteren Leistungen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen. Dabei gelten gesetzliche Freibeträge und individuelle Regelungen.

Geringere Beiträge während der Ansparphase

Wer über viele Jahre einen Teil seines Gehalts umwandelt, zahlt geringere Sozialversicherungsbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung sowie teilweise in weitere Sozialversicherungssysteme ein. Dadurch können sich spätere Ansprüche geringfügig reduzieren.

Nicht jede betriebliche Altersvorsorge ist automatisch die beste Lösung

Die Qualität der angebotenen Versorgung hängt unter anderem vom gewählten Durchführungsweg, den Kosten, den Anlagemöglichkeiten und den Arbeitgeberleistungen ab. Deshalb sollte eine betriebliche Altersvorsorge immer individuell geprüft werden.

Unser Tipp: Eine betriebliche Altersvorsorge kann ein sehr sinnvoller Bestandteil Ihrer Altersvorsorge sein – besonders dann, wenn Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss leistet. Ob sie sich in Ihrem persönlichen Fall lohnt und welche Lösung am besten zu Ihnen passt, sollte jedoch immer anhand Ihrer individuellen Situation bewertet werden.

Die fünf Arten der bAV

Die betriebliche Altersvorsorge kann auf verschiedenen Wegen umgesetzt werden. Welcher Durchführungsweg zum Einsatz kommt, entscheidet in der Regel der Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer unterscheiden sich die einzelnen Modelle unter anderem hinsichtlich Flexibilität, Garantien, Verwaltung und Finanzierung. In der Praxis haben sich vor allem die Direktversicherung und die Pensionskasse etabliert.

 

  1. Die Direktversicherung ist der in Deutschland am häufigsten genutzte Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge. Der Arbeitgeber schließt dabei eine Lebens- oder Rentenversicherung für den Arbeitnehmer ab und zahlt die vereinbarten Beiträge ein. Diese können vollständig vom Arbeitgeber finanziert oder über eine Entgeltumwandlung aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers stammen.Durch ihre einfache Verwaltung und die Möglichkeit, den Vertrag bei einem Arbeitgeberwechsel häufig fortzuführen, ist die Direktversicherung für viele Beschäftigte eine attraktive Lösung.ㅤ
  2. Eine Pensionskasse ist eine eigenständige Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen wird. Die Beiträge werden dort angespart und später als Betriebsrente ausgezahlt.Für Arbeitnehmer unterscheidet sich die Pensionskasse im Alltag meist nur wenig von einer Direktversicherung. Welche Variante genutzt wird, hängt häufig von den Vorgaben des jeweiligen Arbeitgebers ab.ㅤ
  3. Pensionsfonds investieren das Vorsorgekapital stärker am Kapitalmarkt und bieten dadurch langfristig höhere Renditechancen. Gleichzeitig unterliegen die Wertentwicklungen größeren Schwankungen als bei klassischen, stärker garantielastigen Versorgungslösungen.Sie eignen sich insbesondere für Arbeitnehmer mit einem langen Anlagehorizont und einer höheren Risikobereitschaft.ㅤ
  4. Die Unterstützungskasse ist vor allem bei Unternehmen interessant, die ihren Mitarbeitern überdurchschnittliche Versorgungsleistungen anbieten möchten. Sie unterliegt weniger gesetzlichen Begrenzungen bei den Beiträgen und wird deshalb häufig für Führungskräfte oder höhere Einkommen genutzt.Für die meisten Arbeitnehmer spielt dieser Durchführungsweg im Alltag jedoch eine eher untergeordnete Rolle.ㅤ
  5. Bei der Direktzusage (Pensionszusage) verpflichtet sich der Arbeitgeber, seinem Arbeitnehmer im Ruhestand eine bestimmte Versorgungsleistung aus eigenen Mitteln zu zahlen. Anders als bei den übrigen Durchführungswegen wird hierfür nicht zwingend ein externer Versicherungsvertrag abgeschlossen.Dieses Modell wird überwiegend von größeren Unternehmen genutzt und kommt häufig bei leitenden Angestellten oder Geschäftsführern zum Einsatz.

 

Gut zu wissen: Welcher Durchführungsweg für Sie gewählt wird, können Arbeitnehmer meist nicht frei entscheiden. Unabhängig davon lohnt es sich jedoch, die konkreten Leistungen, Kosten und Fördermöglichkeiten genau zu prüfen. Eine unabhängige Beratung hilft dabei, die Vorteile der jeweiligen Lösung richtig einzuordnen.

Steuern und Sozialabgaben

Die betriebliche Altersvorsorge wird vom Gesetzgeber gezielt gefördert. Deshalb können Beiträge innerhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen steuer- und sozialabgabenbegünstigt in den Vorsorgevertrag eingezahlt werden. Dadurch fällt die tatsächliche Belastung des Nettogehalts häufig geringer aus als der eingezahlte Sparbetrag.

Im Gegenzug werden die späteren Leistungen in der Auszahlungsphase grundsätzlich versteuert. Dieses Prinzip wird als nachgelagerte Besteuerung bezeichnet. Da viele Menschen im Ruhestand ein geringeres Einkommen als während ihres Berufslebens haben, fällt die Steuerbelastung häufig niedriger aus – die individuelle Situation ist jedoch immer entscheidend.

Für gesetzlich Krankenversicherte können außerdem Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auf die späteren Leistungen anfallen. Welche Auswirkungen die betriebliche Altersvorsorge im Einzelfall hat, hängt von Ihrer persönlichen Situation und den geltenden gesetzlichen Regelungen ab.

Warum eine individuelle Berechnung sinnvoll ist

Wie stark Sie von der betrieblichen Altersvorsorge profitieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Ihr Einkommen, Ihre Steuerklasse, Ihr Alter sowie die Höhe des Arbeitgeberzuschusses.

Eine pauschale Aussage darüber, ob sich eine bAV lohnt, ist deshalb nicht möglich. Im Rahmen einer persönlichen Beratung berechnen wir, welche Auswirkungen die betriebliche Altersvorsorge auf Ihr Nettogehalt und Ihre spätere Versorgung hat und welche Lösung am besten zu Ihren Zielen passt.

Lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge?

Ob sich eine betriebliche Altersvorsorge lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie zählt jedoch für viele Arbeitnehmer zu den attraktivsten Möglichkeiten der Altersvorsorge – insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss leistet oder zusätzliche Beiträge übernimmt.

Durch die Kombination aus Steuer- und Sozialabgabenvorteilen sowie der finanziellen Beteiligung des Arbeitgebers kann sich über viele Jahre ein erheblicher Vermögensaufbau ergeben. Gleichzeitig sollten auch Faktoren wie die spätere Besteuerung, mögliche Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie die persönliche Lebens- und Einkommenssituation berücksichtigt werden.

Besonders attraktiv ist die bAV, wenn …

  • Ihr Arbeitgeber den gesetzlichen Zuschuss zahlt oder freiwillig höhere Beiträge leistet.
  • Sie langfristig in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt sind.
  • Sie Ihre gesetzliche Rente sinnvoll ergänzen möchten.
  • Sie die steuerlichen Vorteile während der Ansparphase nutzen möchten.
Persönliche Beratung Lebensglück

Eine individuelle Beratung lohnt sich

Da jede betriebliche Altersvorsorge unterschiedlich ausgestaltet sein kann, sollte die Entscheidung nicht allein aufgrund allgemeiner Informationen getroffen werden. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Versorgungslösung Ihr Arbeitgeber anbietet, welche Fördermöglichkeiten Sie nutzen können und ob die bAV optimal zu Ihrer persönlichen Altersvorsorge passt.

So erhalten Sie eine transparente Einschätzung und können fundiert entscheiden, ob die betriebliche Altersvorsorge für Sie der richtige Baustein für den Vermögensaufbau im Alter ist.

Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge

Die Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge werden in der Regel mit Erreichen des vereinbarten Rentenalters ausgezahlt. Je nach gewähltem Durchführungsweg und Vertrag erfolgt die Auszahlung entweder als lebenslange monatliche Rente oder – sofern vorgesehen – ganz oder teilweise als einmalige Kapitalleistung.

Während der Ansparphase profitieren viele Arbeitnehmer von steuerlichen Vorteilen. Im Gegenzug werden die späteren Leistungen grundsätzlich im Rahmen der nachgelagerten Besteuerung versteuert. Für gesetzlich Krankenversicherte können zudem Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen.

Welche Auszahlungsform die sinnvollste ist, hängt von Ihren persönlichen Zielen, Ihrer finanziellen Situation und den vertraglichen Möglichkeiten ab. Eine individuelle Beratung hilft dabei, die passende Lösung zu finden.

Lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge?

Für viele Arbeitnehmer gehört die betriebliche Altersvorsorge zu den attraktivsten Möglichkeiten der Altersvorsorge. Vor allem dann, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss leistet oder zusätzliche Beiträge übernimmt, lässt sich mit vergleichsweise geringem Eigenaufwand ein solides Vorsorgekapital aufbauen.

Ob sich eine bAV tatsächlich lohnt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Neben Einkommen, Steuerklasse und der Höhe des Arbeitgeberzuschusses spielen auch die Vertragsgestaltung, die späteren steuerlichen Auswirkungen und Ihre persönlichen Vorsorgeziele eine wichtige Rolle.

Deshalb sollte eine betriebliche Altersvorsorge immer individuell betrachtet werden. Wir analysieren Ihre persönliche Situation, prüfen die angebotene Versorgungslösung Ihres Arbeitgebers und zeigen Ihnen transparent auf, ob die bAV für Sie die richtige Wahl ist oder ob andere Vorsorgemöglichkeiten sinnvoll ergänzt werden sollten.

Die wichtigsten Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge im Überblick

 

Was ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Form der zusätzlichen Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Dabei werden Beiträge direkt aus dem Bruttogehalt oder durch den Arbeitgeber in einen Vorsorgevertrag eingezahlt. Ziel ist es, die gesetzliche Rente sinnvoll zu ergänzen und den Lebensstandard im Ruhestand besser abzusichern.

Wer hat Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge?

Grundsätzlich haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge über die sogenannte Entgeltumwandlung. Ob und in welcher Form zusätzliche Arbeitgeberleistungen angeboten werden, hängt vom jeweiligen Unternehmen und den bestehenden Versorgungsregelungen ab.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss?

Spart der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge, muss er diese Ersparnis in vielen Fällen mit mindestens 15 % an den Arbeitnehmer weitergeben. Viele Unternehmen zahlen darüber hinaus freiwillig höhere Zuschüsse oder finanzieren die betriebliche Altersvorsorge vollständig.

Was passiert bei einem Arbeitgeberwechsel?

Ob und wie die betriebliche Altersvorsorge fortgeführt werden kann, hängt vom gewählten Durchführungsweg und den Vereinbarungen des neuen Arbeitgebers ab. In vielen Fällen kann der bestehende Vertrag übernommen oder beitragsfrei weitergeführt werden.

Kann ich mir die betriebliche Altersvorsorge auszahlen lassen?

Die Leistungen werden in der Regel erst mit Erreichen des vereinbarten Rentenalters ausgezahlt. Je nach Vertrag erfolgt die Auszahlung als lebenslange Rente oder – soweit vorgesehen – ganz oder teilweise als einmalige Kapitalzahlung.

Ist die betriebliche Altersvorsorge steuerfrei?

Die Beiträge können während der Ansparphase innerhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen steuer- und sozialabgabenbegünstigt eingezahlt werden. Die späteren Leistungen werden im Ruhestand grundsätzlich versteuert und können – abhängig von der persönlichen Situation – auch der Kranken- und Pflegeversicherung unterliegen.

Kann ich zusätzlich privat vorsorgen?

Ja. Die betriebliche Altersvorsorge ersetzt keine private Altersvorsorge, sondern ergänzt sie. Häufig ist die Kombination aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersvorsorge und privatem Vermögensaufbau die sinnvollste Strategie, um den gewünschten Lebensstandard im Ruhestand zu sichern.