GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG

Ihre Krankenkasse.
Ihre Ansprüche.

Gut versichert bleiben. Beiträge verstehen. Leistungen finden, die Sie wirklich nutzen.

Die passende Kasse ist mehr als ein günstiger Zusatzbeitrag. Entscheidend ist, was für Ihren Alltag, Ihre Familie und Ihre Gesundheit zählt.

Wir helfen Ihnen, Unterschiede verständlich zu vergleichen – und vorhandene Leistungen besser auszuschöpfen. Ob Zahnvorsorge, Angebote für Ihre Familie oder ein gut erreichbarer Service: Wir schauen gemeinsam auf das, was Ihnen wichtig ist. Auch wenn Sie freiwillig gesetzlich versichert sind und GKV und PKV abwägen möchten, finden Sie hier Orientierung für Ihren nächsten Schritt.

Was möchten Sie klären?

Krankenkassen vergleichen

Beitrag und Leistungen direkt gegenüberstellen.

Über der Versicherungspflichtgrenze?

GKV oder PKV passend zu Ihrer Situation prüfen.

SCHNELL VERSTEHEN

Das Wichtigste in 60 Sekunden

Leistungen sind gesetzlich weitgehend vergleichbar, Zusatzleistungen unterscheiden sich.

Zusatzbeitrag ist wichtig, aber nicht das einzige Kriterium.

Familie, Selbstständigkeit und Lebensphase beeinflussen die Entscheidung.

Wer freiwillig versichert ist, sollte GKV und PKV getrennt prüfen.

Markus Rataj im Beratungsgespräch zur Krankenversicherung – KI-generierte Szene auf Basis seines Porträts
Beratungsmotiv mit Markus Rataj · KI-generierte Szene

GEMEINSAM GENAU HINSCHAUEN

Was ist Ihnen
wirklich wichtig?

Die Zahnvorsorge? Unterstützung für Ihre Familie? Oder jemand, der bei Fragen erreichbar ist? Wir übersetzen Ihre Wünsche in einen nachvollziehbaren Vergleich.

Mit uns besprechen ↓

01DIE GEMEINSAME GRUNDLAGE

Gesetzlich versichert.
Bewusst ausgewählt.

Vieles ist gemeinsam geregelt.

Die GKV sichert unter anderem ärztliche Behandlung, Krankenhausversorgung und Vorsorge im gesetzlichen Rahmen. Diese Grundlage bleibt auch beim Kassenwechsel erhalten. Ihr Gesundheitszustand bestimmt nicht Ihren Beitrag.

Pflichtmitgliedschaft, freiwillige Mitgliedschaft und beitragsfreie Familienversicherung sind verschiedene Formen innerhalb desselben Systems.

Hier lohnt sich der Vergleich.

Zusatzbeitrag, zusätzliche Angebote, Bonusprogramme und Erreichbarkeit unterscheiden sich. Prüfen Sie dabei die Bedingungen: Wer darf teilnehmen, wie oft wird gezahlt und welche Nachweise sind nötig?

Die beste Kasse ist die, deren Angebot zu Ihren Prioritäten passt.
Grundlagen und Quellen ↓

02KASSEN UND LEISTUNGEN VERGLEICHEN

Welche Krankenkasse
passt zu Ihnen?

Beitrag sparen

Familienleistungen nutzen

Zahn / Vorsorge verbessern

Service & Erreichbarkeit verbessern

Wählen Sie Ihre Berufsgruppe und Ihr Bundesland. Geben Sie Ihre bisherige Kasse an, um die Beitragsdifferenz zu dieser Kasse zu sehen. Anschließend können Sie gewünschte Zusatzleistungen auswählen.

01 · Situation angeben02 · Leistungen auswählen03 · Kassen ansehen

Ohne Angabe Ihrer bisherigen Kasse kann sich die dargestellte Differenz auf einen Durchschnittswert beziehen.

Beitragsunterschied einfach verstehen – unser Beispielrechner

Hier können Sie zwei Zusatzbeiträge frei gegenüberstellen. Das ist eine Modellrechnung ohne konkrete Kassenangebote.

Startwerte sind Beispiele, keine konkreten Kassenangebote. Aktuelle Zusatzbeiträge nachsehen ↗

IHR EIGENER KRANKENVERSICHERUNGSBEITRAG

Bisher / Monat—
Vergleich / Monat—
Weniger Beitrag pro Jahr—

Ohne Pflegeversicherung und ohne steuerliche Auswirkungen. Eine Beitragsersparnis ist deshalb nicht identisch mit mehr Nettogehalt.

Beitrag und Zuschuss im Beispiel vergleichen ↓
Wie wird gerechnet – und für wen passt das?

2026: allgemeiner Satz 14,6 %, ohne Krankengeld 14,0 %. Dazu kommt der gewählte Zusatzbeitrag. Einkommen wird höchstens bis 5.812,50 € monatlich berücksichtigt. Bei Angestellten trägt der Arbeitgeber die Hälfte. Für Selbstständige gilt im Modell mindestens eine Bemessungsgrundlage von 1.318,33 €; weitere beitragspflichtige Einnahmen sind einzubeziehen.

Kein Rechner für Minijobs, den Übergangsbereich, Studierende, Rentner oder Sondergruppen. Die Selbstständigen-Auswahl gilt ohne besondere Zuschüsse und ohne weitere Wahltarifprämien. Quellen: BMG-Beitragsübersicht.

03BEITRAG UND LEISTUNG ABWÄGEN

Was bringt Ihnen
ein höherer Zuschuss?

Ein einfaches Beispiel: Sie verdienen als Angestellter 4.000 € brutto und nutzen eine Zahnreinigung für 100 € im Jahr. Beide Beispielkassen erstatten sie bei Ihrer Praxis.

Beispiel mit Zahlen und Ergebnis ansehen
Fiktive Kassen A und B · gleiche übrige Leistungen angenommen
Ihr Vergleich pro Jahr Kasse A
Günstigerer Beitrag
Kasse B
Höherer Zuschuss
Zusatzbeitrag 3,0 % 3,5 %
Ihr eigener KV-Beitrag 4.224 € 4.344 €
Zuschuss zur Zahnreinigung 40 € 100 €
Von Ihnen selbst bezahlt 60 € 0 €
Beitrag + Eigenanteil 4.284 € 4.344 €
60 € weniger im Jahr

In diesem Beispiel bleibt Kasse A günstiger: Der zusätzliche Zuschuss von 60 € gleicht den um 120 € höheren Jahresbeitrag nicht aus.

Nutzen Sie weitere Mehrleistungen, kann das Ergebnis anders ausfallen. Deshalb zählen die Leistungen, die Sie tatsächlich brauchen – und nicht die größte Zahl auf einem Werbebanner.

Eigenes Rechenbeispiel, keine realen Kassenangebote. Ohne Pflegeversicherung und steuerliche Auswirkungen. Keine Verrechnung von Zuschüssen, die nicht beansprucht werden oder deren Bedingungen nicht erfüllt sind.

04IHR LEBEN BLEIBT NICHT STEHEN

Was sich verändert,
sollte mitgedacht werden.

FAMILIE

Wer ist mitversichert?

Eine beitragsfreie Mitversicherung von Kindern oder Ehepartnern kann möglich sein. Einkommen, Alter und die Versicherung beider Eltern spielen dabei eine Rolle. Lassen Sie Änderungen frühzeitig von Ihrer Kasse prüfen.

BERUF

Mehr als das Gehalt.

Bei Selbstständigkeit sind Krankengeld und die Beitragsgrundlage besonders wichtig. Freiwillige Mitglieder müssen gegebenenfalls auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge berücksichtigen.

STUDIUM & RUHESTAND

Den Übergang planen.

Endet die Familienversicherung? Beginnt das Studium oder die Rente? Klären Sie Ihren künftigen Status und Beitrag vor dem Wechsel in die neue Lebensphase mit Ihrer Krankenkasse.

Freiwillig gesetzlich versichert heißt weiterhin GKV. Ob die Voraussetzungen vorliegen, beurteilt die Krankenkasse. Mitgliedschaft und Familienversicherung beim BMG ↗

05VOM VERGLEICH ZUM WECHSEL

Eine neue Kasse.
Vier klare Schritte.

01 · VORAUSWAHL

Ist die Kasse für Sie geöffnet?

Wohnort, Beschäftigung und Öffnungsgebiet prüfen. Danach Beitrag und Ihre ausgewählten Leistungen vergleichen.

02 · VOR DEM ANTRAG

Fristen und Zusagen klären.

Regulär gilt eine zwölfmonatige Bindung. Wahltarife können abweichen. Laufende Behandlungen, Hilfsmittel und genehmigte Leistungen vorab mit beiden Kassen abstimmen.

03 · ENTSCHEIDUNG

Bei der neuen Kasse anmelden.

Beim Wechsel innerhalb der GKV informiert die neue Kasse die bisherige. Den bestätigten Beginn abwarten und den Arbeitgeber informieren.

04 · GUT ANKOMMEN

Neue Vorteile wirklich nutzen.

App einrichten und benötigte Nachweise sammeln. Bei Bonusprogrammen prüfen: Gibt es frei verfügbares Geld oder einen zweckgebundenen Zuschuss – und was müssen Sie dafür nachweisen?

Im Detail: Wechseltermin, Fristen und laufende Behandlungen

WANN KANN DIE NEUE KASSE STARTEN?

Im September wählen.
Ab Dezember bei der neuen Kasse.

Beispiel für einen regulären Wechsel, wenn die Bindungsfrist erfüllt ist und kein Wahltarif entgegensteht:

  1. SeptemberSie erklären der neuen Kasse Ihre Wahl.
  2. Oktober & NovemberDie bisherige Mitgliedschaft läuft weiter.
  3. 1. DezemberDie neue Mitgliedschaft beginnt.

Die bisherige Mitgliedschaft endet regulär zum Ende des übernächsten Kalendermonats. Den konkreten Termin bestätigt Ihnen die neue Kasse.

Und wenn der Zusatzbeitrag steigt?

Die Wahl der neuen Kasse muss grundsätzlich bis Ende des Monats erklärt werden, für den die Erhöhung gilt. Die reguläre Wechselfrist bleibt bestehen; die zwölfmonatige Bindung entfällt hierbei grundsätzlich. Eine Ausnahme betrifft Krankengeld-Wahltarife. Ein Sonderkündigungsrecht bedeutet also nicht automatisch einen sofortigen Wechsel.

Was ist bei laufenden Behandlungen wichtig?

Stellen Sie vor dem Wechsel Ihre Genehmigungen, Behandlungspläne und Hilfsmittel zusammen. Fragen Sie die neue Kasse, ob eine neue Genehmigung nötig ist und ob bestehende Versorgungsverträge weiter genutzt werden können. So lässt sich die Fortführung frühzeitig abstimmen.

§ 175 SGB V: Wahlrecht und Fristen · BMG: Wechsel und Sonderkündigung

06GUT KOMBINIEREN

Gesetzlich bleiben.
Individuell ergänzen.

Vielleicht passt Ihre Krankenkasse bereits. Dann kann ein gezielter Zusatzschutz sinnvoller sein als ein kompletter Systemwechsel.

Erst vorhandenen Schutz prüfen.

Welche Leistungen bietet Ihre Kasse schon? Gibt es eine betriebliche Krankenversicherung über Ihren Arbeitgeber? Diese Leistungen gehören zuerst auf den Tisch.

Arbeitgeberleistungen kennenlernen ↗

Dann Wünsche ergänzen.

Zahn, Krankenhaus oder Ausland: Beitrag und Bedingungen einer Zusatzversicherung sollten zur tatsächlichen Lücke passen. Gesundheitsfragen und Leistungsgrenzen hängen vom Tarif ab.

Private Ergänzungen und PKV einordnen ↗

IHRE SYSTEMENTSCHEIDUNG · FREIWILLIG VERSICHERT

Freiwillig gesetzlich versichert.
Was bedeutet das für Sie?

Sie bleiben ganz normal Mitglied Ihrer Krankenkasse. „Freiwillig“ bedeutet: Sie sind nicht mehr wegen Ihres Gehalts zur GKV verpflichtet und können Ihre Möglichkeiten vergleichen.

Wann entsteht die Wahlfreiheit?

2026 liegt die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze bei 77.400 Euro brutto im Jahr – entsprechend 6.450 Euro im Monat. Maßgeblich ist Ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt, nicht ein einzelner besonders hoher Monatslohn.

Steigt Ihr Gehalt in einer bestehenden Beschäftigung über die Grenze, endet die Versicherungspflicht grundsätzlich zum Jahresende – sofern Sie auch die Grenze des Folgejahres überschreiten. Bei einer neuen Beschäftigung kann Versicherungsfreiheit bereits ab Beginn bestehen. Arbeitgeber und Krankenkasse prüfen Ihren konkreten Status. Für bestimmte ältere Bestandsfälle gilt eine besondere Grenze.

Bleiben oder privat versichern?

Ihre GKV-Mitgliedschaft wird nach dem Ende der Pflichtversicherung grundsätzlich freiwillig fortgesetzt. Ein Wechsel in die PKV ist eine Möglichkeit, keine Pflicht. In der regulären PKV werden unter anderem Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewünschte Leistungen geprüft.

Vergleichen Sie den Schutz für Ihre ganze Familie, Ihren Eigenanteil, Elternzeit und Ruhestand. Ein heute niedrigerer Beitrag allein entscheidet die Frage nicht. Eine spätere Rückkehr zur GKV setzt gesetzliche Voraussetzungen voraus; ab 55 bestehen besonders enge Grenzen.

Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze – was ist der Unterschied?

Die Versicherungspflichtgrenze entscheidet bei Angestellten über die Wahlfreiheit. Die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt dagegen das Einkommen, auf das GKV-Beiträge berechnet werden: 2026 sind das 69.750 Euro jährlich beziehungsweise 5.812,50 Euro monatlich. Bei freiwilliger Mitgliedschaft können weitere Einkunftsarten relevant sein, insgesamt aber nur bis zu dieser Grenze.

BMG: Mitgliedschaft und Voraussetzungen · § 6 SGB V

ZWEI SYSTEME. IHRE PRIORITÄTEN.

GKV oder PKV?
Was spricht wofür?

Die Bewertung zeigt, wie gut das jeweilige System zum genannten Wunsch passt. Verglichen werden die GKV und reguläre PKV-Volltarife – keine einzelnen Anbieter und keine Zusatzversicherung.

Unsere qualitative Einordnung: +++ besondere Stärke · ++ Vorteil · + bedingt vorteilhaft · 0 abhängig von Ihrer Situation · − Einschränkung · −− deutliche Einschränkung · −−− grundsätzlich nicht vorgesehen. Keine Gesamtnote; Ihre Prioritäten entscheiden.

Was ist Ihnen wichtig? GKV PKV
Familie ohne zusätzliche Beiträge mitversichern+++

Beitragsfreie Familienversicherung möglich, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

−−−

Jede Person benötigt eigenen Schutz mit eigenem Beitrag.

Leistungen individuell vertraglich vereinbaren+

Gesetzlicher Rahmen; Extras über Kasse oder separate Zusatzversicherung.

+++

Leistungsumfang über den Tarif wählbar. Bedingungen genau vergleichen.

Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung+++

Bei erfüllten Zugangsvoraussetzungen keine Risikozuschläge wegen Vorerkrankungen.

−−

Reguläre Tarife prüfen die Gesundheit; Zuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnung möglich.

Vertragliche Leistungen langfristig sichern0

Leistungen beruhen auf Gesetz und Satzung; Änderungen sind möglich.

+++

Vereinbarte Tarifleistungen sind vertraglich abgesichert. Der Beitrag bleibt anpassbar.

Bei sinkendem Einkommen weniger zahlen++

Einkommensabhängige Beiträge; Status, Mindestbeiträge und weitere Einkünfte beachten.

−−

Der Beitrag sinkt nicht automatisch mit Ihrem Einkommen.

Den Beitrag unabhängig von Gehaltserhöhungen halten−

Bis zur Beitragsbemessungsgrenze steigt der Beitrag grundsätzlich mit dem Einkommen.

++

Eine Gehaltserhöhung allein erhöht den Tarifbeitrag nicht.

Beim Arzt möglichst wenig abrechnen müssen+++

Üblicherweise Gesundheitskarte statt eigener Rechnung für Kassenleistungen.

−

Rechnungen prüfen und einreichen; digitale Erstattung erleichtert den Ablauf.

Im Alter einen dauerhaft festen Beitrag haben−−

Beitragssätze, Grenzen und beitragspflichtige Einnahmen können sich ändern.

−−

Auch mit Alterungsrückstellungen sind Beitragsanpassungen möglich.

Unsere Aufgabe ist, diese Unterschiede auf Ihr Leben zu übertragen: Welche Leistungen brauchen Sie, wer soll mitversichert werden und welcher Beitrag bleibt auch später tragbar?

Unseren PKV-Leistungsvergleich kennenlernen ↗

BEITRÄGE IM LANGFRISTIGEN VERGLEICH

Was zeigt die Vergangenheit?

In beiden Systemen sind die Beiträge über längere Zeit gestiegen. Entscheidend ist deshalb eine Planung, die auch künftige Anpassungen tragen kann.

2006–2026: durchschnittlicher jährlicher Anstieg

Beitragseinnahmen je Versicherten laut PKV-Verband/WIP; einschließlich der Annahmen für 2026.

GKV3,9 % pro Jahr
PKV3,4 % pro Jahr

Das sind Branchenkennzahlen, keine Beitragsverläufe einer gleichbleibenden Personengruppe und keine Prognose für Ihren Vertrag. Einkommen, Versichertenstruktur und Tarifänderungen beeinflussen die Werte. Quelle: PKV-Verband, Interessenvertretung der privaten Versicherer; Abruf 29.09.2026. Die Daten für das laufende Jahr sind noch keine abgeschlossenen Jahreswerte.

Was lässt GKV-Beiträge steigen?

Neben dem Zusatzbeitrag können auch steigende beitragspflichtige Einnahmen und eine höhere Beitragsbemessungsgrenze Ihren Eurobeitrag erhöhen.

Was lässt PKV-Beiträge steigen?

Unter anderem höhere Behandlungskosten können tarifbezogene Anpassungen auslösen. Mehrere stabile Jahre können von einem größeren Beitragssprung gefolgt werden. Ihr Tarif kann deutlich vom Branchendurchschnitt abweichen.

Daten und Erläuterungen des PKV-Verbandes · BMG: GKV-Beitragsgrundlagen

Meinen Schutz langfristig planen ↗

07KLARE ANTWORTEN

Was Sie noch
wissen möchten.

Muss ich bei hohem Einkommen privat versichert sein?

Nein. Eine freiwillige GKV-Mitgliedschaft kann möglich sein. Ein Systemwechsel sollte zu Ihrer Lebensplanung passen und ist eine andere Entscheidung als ein Kassenwechsel innerhalb der GKV.

Sind Zusatzleistungen dauerhaft garantiert?

Kassen können zusätzliche Angebote im rechtlichen Rahmen verändern. Vergleichen Sie die aktuelle Satzung und die Bedingungen, nicht allein eine ältere Werbeübersicht.

Muss ich meine bisherige Krankenkasse selbst kündigen?

Beim Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse zu einer anderen normalerweise nicht. Sie wählen die neue Kasse; diese stimmt den Wechsel mit Ihrer bisherigen Kasse ab. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über die neue Mitgliedschaft. Anders ist es, wenn Sie die GKV ganz verlassen, beispielsweise für eine private Krankenversicherung.

Kann ich wechseln, wenn meine Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht?

Ja, grundsätzlich besteht dann ein Sonderkündigungsrecht – auch vor Ablauf der üblichen zwölfmonatigen Bindung. Stellen Sie den Wechselantrag rechtzeitig im Monat, für den die Erhöhung gilt. Der Wechsel erfolgt nicht sofort; bis dahin zahlen Sie den höheren Beitrag. Eine wichtige Ausnahme ist der Wahltarif Krankengeld. Lassen Sie Ihren frühestmöglichen Wechseltermin von der neuen Kasse bestätigen.

Was passiert beim Wechsel mit meiner laufenden Behandlung?

Informieren Sie die neue Krankenkasse vorab über laufende Behandlungen und bereits erteilte Zusagen. Bei einer genehmigten, aber noch nicht begonnenen Behandlung kann ein neuer Antrag nötig sein. Auch geliehene Hilfsmittel müssen gegebenenfalls neu organisiert werden. Beispiel: Nutzen Sie bereits ein Hilfsmittel vom Sanitätshaus, klären Sie vor dem Wechsel, ob Sie es behalten können oder Ersatz erhalten.

Zahlt jede Krankenkasse meine professionelle Zahnreinigung?

Nicht automatisch. Die professionelle Zahnreinigung gehört nicht zu den gesetzlichen Regelleistungen. Viele Kassen bezuschussen sie freiwillig, aber mit unterschiedlichen Bedingungen. Prüfen Sie nicht nur den Eurobetrag: Wie oft gibt es den Zuschuss? Gilt er auch bei Ihrer bisherigen Zahnarztpraxis? Beispiel: Ein höherer Zuschuss hilft Ihnen wenig, wenn er nur in einem bestimmten Praxisnetz gilt, das Sie nicht nutzen möchten.

Lohnt sich ein Bonusprogramm wirklich für mich?

Vor allem dann, wenn es Aktivitäten belohnt, die Sie ohnehin wahrnehmen – etwa Vorsorge oder Sport. Vergleichen Sie die nötigen Nachweise mit Ihrem Alltag. Der beworbene Höchstbonus ist nicht automatisch Ihre Auszahlung. Prüfen Sie außerdem, ob Sie frei verfügbares Geld oder einen Zuschuss für bestimmte Gesundheitsleistungen erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig; wenn Sie nicht genügend Aktivitäten sammeln, entsteht daraus kein Malus.

Ist die günstigste Krankenkasse auch die beste für mich?

Ein niedriger Zusatzbeitrag ist ein guter Ausgangspunkt. Entscheidend ist aber das Gesamtbild: Welche Extras nutzen Sie tatsächlich, wie gut erreichen Sie die Kasse und wie einfach lassen sich Anträge erledigen? Wer vieles digital regelt, setzt vielleicht andere Prioritäten als jemand, der eine Geschäftsstelle vor Ort möchte. Vergleichen Sie deshalb Beitrag, passende Leistungen und Service gemeinsam.

08PERSÖNLICH WEITERKOMMEN

Sie müssen nicht schon
alle Antworten kennen.

Paul-Jakob Sendler und sein Versicherungsteam sind für Sie da. Wir gehen Ihre Fragen gemeinsam durch – persönlich im Schwabenländle, telefonisch oder per Videoberatung in ganz Deutschland.

Krankenkasse prüfen lassen ↗
Meine Interessen für die Beratung auswählen

Sie haben Kassen verglichen und möchten einzelne Bedingungen besprechen? Hier sammeln Sie Ihre offenen Fragen. Die Auswahl wird nicht an den Vergleichsrechner übertragen.

MEINE OFFENEN FRAGEN

Ihre Prüffragen als Textdatei. Die Ergebnisse des externen Vergleichs sind darin nicht enthalten.

Die E-Mail öffnet sich in Ihrem E-Mail-Programm mit Ihrer Auswahl. Sie prüfen den Text und senden ihn selbst. Bei der Terminbuchung wird Ihre Auswahl nicht automatisch übertragen. Bitte keine Diagnosen oder Gesundheitsunterlagen per unverschlüsselter E-Mail senden.

Paul-Jakob Sendler
Paul-Jakob Sendler
Christoph Bechtle
Christoph Bechtle
Markus Rataj
Markus Rataj
Benjamin Starcevic
Benjamin Starcevic

Erfahrungen mit dem albfinanz-Team

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GKV / PKV Entscheidung besprechen ↗
TRANSPARENT & NACHVOLLZIEHBARQuellen & PlanungsgrundlagenMitgliedschaft und Kassenwechsel, Zusatzleistungen und Bonusprogramme sowie Beitragsdaten und Grundlagen unseres Beispielrechners.