Fachliche Orientierung
Redaktioneller Stand: 12.10.2026. Die folgenden Quellen erläutern die angesprochenen Themen. Vertragsleistungen, Förderansprüche und steuerliche Wirkungen hängen von Ihrer persönlichen Situation ab.
Eigene Planungsmodelle
Der Haushaltsplan addiert eingegebene monatliche Einnahmen und zieht Alltagskosten, Jahreskosten geteilt durch zwölf und den gewählten Puffer ab. Negative Ergebnisse bleiben als Fehlbetrag sichtbar. Die optionale nächste Lebensphase übernimmt die heutigen Kosten und ergänzt nur die eingegebene Veränderung; es findet keine Berechnung von Elterngeld oder Förderansprüchen statt.
Die Kostenaufteilung verteilt nur den gewählten Teilbetrag anhand heutiger Nettoeinkommen, gleicher Anteile oder Ihrer eigenen Vorgabe. Sie wird nicht erneut vom Haushaltsbudget abgezogen und ist keine Aussage darüber, welche Verteilung persönlich fair ist.
Reserve: Unsere eigene Orientierung sind zwei bis drei monatliche Haushaltsnettoeinkommen. Der automatische Startvorschlag nutzt die heutigen gesamten monatlichen Einnahmen aus der Haushaltsplanung (einschließlich eingetragener Familienleistungen und weiterer Einnahmen): das Zweifache auf volle 1.000 Euro aufgerundet, bei kleinen Einnahmen höchstens das Dreifache. Eine eigene Zieleingabe bleibt bei Einkommensänderungen erhalten. Über „Vorschlag übernehmen“ lässt sich die Verknüpfung wieder aktivieren. Beispiel bei 4.400 Euro: 9.000 Euro Ziel, drei Jahre, 2.500 Euro vorhanden, 2,5 % eigene Jahresannahme. Weitere Startbeispiele: Eigenkapital 40.000 Euro, acht Jahre, 5.000 Euro vorhanden, 5 %; Kind 25.000 Euro, 18 Jahre, 0 Euro vorhanden, 7,5 %. Diese frei veränderbaren Renditen sind eigene Rechenannahmen, keine Zusagen oder historischen Werte.
Zielrechnung: Startkapital plus Monatsraten am Monatsende bei einem gleichbleibenden Jahreswert. Eigene Annahmen nach sämtlichen Kosten; bei historischen Beispielen fehlen persönliche Depot-, Handels- und Beratungskosten. Monatszins = (1 + Jahresannahme)^(1/12) − 1. Ohne Steuern. Inflation fließt nur in das Altersvorsorge-Kapitalziel ein. Andere Zielbeträge sowie alle Ansparergebnisse sind nicht kaufkraftbereinigt. Negative Annahmen sind möglich. Ertrag, neue Einzahlungen und Startkapital werden getrennt angezeigt. Die Zielabdeckung bezieht sich auf den errechneten Endwert; ein Überschuss bleibt sichtbar. Beim Anpassen einer Rate wird auf volle Euro aufgerundet. Die Summe der aktiven Monatsraten wird mit dem gewählten Haushaltsbudget verglichen.
Altersvorsorge als Illustration mit Inflation
80 % des jeweiligen heutigen Nettoeinkommens aus dem Haushalt bilden im Startbeispiel den gewünschten monatlichen Bedarf in heutiger Kaufkraft. Dieser Anteil ist veränderbar, beispielsweise auf 100 % für vollen Einkommensersatz. Die 80 % sind eine eigene grobe Bedarfsannahme, kein gemessener individueller Bedarf. Erwartete Ausgaben und tatsächliche Ansprüche müssen persönlich geklärt werden. Kindergeld, sonstige Einnahmen und die vorübergehende nächste Lebensphase verändern dieses Ziel nicht. Voreinstellung: 42 Jahre bis zum Ruhestand (Beispielalter 25 bis 67). Für beide Personen werden zunächst 50 % des Einkommens als gedeckt angenommen. Diese frei gewählte, grob gerundete Modellannahme orientiert sich an der OECD-Nettoersatzquote von 53,3 % für eine volle Erwerbsbiografie eines Durchschnittsverdienenden mit Berufseinstieg im Jahr 2024. Sie ist weder ein persönlicher Rentenanspruch noch ein beobachteter Durchschnitt oder eine Fortschreibung des deutschen Rentenniveaus. Die damaligen Modellannahmen sind keine Zusage zur künftigen Rechtslage. Der Prozentsatz ist veränderbar; alternativ kann ein eigener Netto-Rentenbetrag in heutiger Kaufkraft eingetragen werden. Ohne Rentenansprüche muss dieser Betrag auf null gesetzt werden. Bedarf = Nettoeinkommen × gewünschter Anteil; angenommene Rente = Nettoeinkommen × Deckungsanteil oder eigener Rentenbetrag. Beide Prozentsätze haben dieselbe Bezugsbasis. Lücke = max(0, Bedarf minus gedeckte Rente). Bei 80 % Bedarf und 50 % Rentendeckung fehlen 30 % des ursprünglichen Nettoeinkommens; das ist keine Sparquote. Inflation: 2,5 % jährlich als eigene Vorgabe. Gewünschtes Einkommen und gedeckte Rente werden modellhaft mit derselben Inflation fortgeschrieben; daraus folgt die künftige Monatslücke. Es wird keine tatsächliche gesetzliche Rentenanpassung berechnet.
Das Zielkapital ist der Barwert von 25 Jahren Zusatzrente (veränderbar). Die Monatslücke steigt in der Auszahlungsphase jeweils nach zwölf Monaten weiter mit der gewählten Inflation. Das noch vorhandene Kapital erzielt während der Auszahlung angenommene 2,5 % pro Jahr nach Kosten, vor Steuern (veränderbar, keine Mindestrendite oder Garantie). Monatszahlungen erfolgen am Monatsende. Formel: Summe für m = 1 bis 12 × Auszahlungsjahre aus [Monatslücke heute × (1 + Inflation)^Ansparjahre × (1 + Inflation)^floor((m − 1)/12)] / (1 + Auszahlungsrendite)^(m/12). Für das Ansparen ist zunächst eine eigene Annahme von 7 % pro Jahr nach Kosten eingestellt; die passende Monatsrate wird für jedes Ziel separat auf volle Euro aufgerundet. Solange die Automatik aktiv ist, folgt sie Einkommen, Laufzeit und Annahmen; eine eigene Rateneingabe pausiert sie. Die Summe bleibt am Haushaltsbudget prüfbar. Historische Werte sind optional. Nach dieser Dauer ist das Modellkapital aufgebraucht; keine lebenslange Leistung. Kein individueller Versorgungsplan. Rendite während des Ansparens und Inflation bleiben getrennte Größen.
Historische Anlagebeispiele je Laufzeit
Bis einschließlich drei Jahre: Geldmarkt-ETF (Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C, LU0290358497). Vier bis sechs Jahre: Misch-ETF (Xtrackers Portfolio UCITS ETF 1C, LU0397221945). Die DWS-Jahreswerte umfassen September 2016 bis September 2026; Fondskosten sind darin enthalten. Bereits im Berufsstart-Rechner am 10.10.2026 dokumentierte Datenbasis unverändert übernommen. Fonds bleiben riskant; ein Mischfonds garantiert bei festem Ausgabetermin keinen Kapitalerhalt. Der Geldmarkt-ETF hat keine Einlagensicherung.
Ab sieben Jahren: S&P-500-Indexmodell in Euro, Dezember 1975 bis Dezember 2025. Eigene bestehende Rekonstruktion aus Shiller-Daten, EZB-/Bundesbank-Währungskursen, inklusive Dividenden; vor 1999 DEM/1,95583. Jährlicher Wachstumsfaktor abzüglich 0,3 % Modellkosten. Keine Historie eines konkreten ETFs. US- und Währungsrisiken, kein Weltportfolio. Die vorhandene Datenreihe wurde übernommen, nicht in dieser Bearbeitung neu recherchiert.
Vergleichszeiträume sind immer genau so lang wie das jeweilige Sparziel. Die geometrische Jahresrendite wird auf zwei Nachkommastellen gerundet und unverändert als gleichmäßiger Rechenwert verwendet. Es wird kein tatsächlicher historischer Sparplan simuliert. Bei fehlenden vollständigen Daten erscheint kein Ersatz aus einem kürzeren Zeitraum. Vergangene Werte sind keine Prognose. Die Laufzeit-Zuordnung ist eine Bedienhilfe und keine individuelle Produktempfehlung.
Voreinstellungen sind fiktive Rechenbeispiele, keine Produktangebote oder Renditeprognosen. Beträge sind gerundet. Die Auswahl einer Lebenssituation verändert redaktionelle Hinweise, nicht Ihre Eingaben. Die Inhalte sind auch ohne diese Auswahl zugänglich.
Bilder & digitale Begleitung
Das Bild im Einstieg ist eine KI-generierte Alltagsszene. Beraterporträts zeigen das albfinanz-Team; die simplr-Abbildung ist eine vorhandene Produkt-Beispielansicht. Die lokale Vorschau lädt keine externen Bewertungswidgets.