Vorübergehend krank
Entgeltfortzahlung, Kranken- oder Krankentagegeld können zeitweise helfen. Anspruch, Höhe und Dauer hängen von Ihrer Situation ab.
Die Bankrate läuft weiter, wenn ein Einkommen ausfällt. Doch nur die Rate zu versichern greift oft zu kurz: Auch Lebenshaltung, Kinderbetreuung und laufende Hauskosten bleiben. Mit zwei getrennten Rechnungen erkennen Sie, welcher Schutz Ihrem Haushalt wirklich fehlt.

Entgeltfortzahlung, Kranken- oder Krankentagegeld können zeitweise helfen. Anspruch, Höhe und Dauer hängen von Ihrer Situation ab.
Eine BU-Versicherung leistet bei erfüllten Vertragsvoraussetzungen eine vereinbarte Rente. Sie ersetzt nicht automatisch das frühere Einkommen.
Eine Risikolebensversicherung kann die vereinbarte Todesfallsumme bereitstellen. Sie ist keine allgemeine Absicherung gegen Krankheit oder Arbeitslosigkeit.
Arbeitslosigkeit und Trennung sind nochmals andere Situationen. Dafür helfen vor allem eine vorsichtige Finanzierung, eine verfügbare Reserve und ein frühzeitiges Gespräch mit der Bank. Prüfen Sie bei einem ausdrücklich angebotenen Ratenschutz genau, welche Ereignisse, Wartezeiten, Ausschlüsse und Leistungsdauern gelten. Der Name allein sagt wenig über den tatsächlichen Schutz.
Rechnen Sie für beide Partner. Wer Kinder betreut oder Angehörige versorgt, trägt zum Haushalt bei, auch ohne hohes eigenes Einkommen. Fällt diese Arbeit aus, können zusätzliche Betreuungskosten entstehen oder der andere Partner muss seine Arbeitszeit reduzieren.
Unser frei gewähltes Beispiel betrachtet einen längeren Einkommensausfall. Für den notwendigen Haushalt werden einschließlich 1.500 Euro Kreditrate insgesamt 3.700 Euro monatlich benötigt. Verfügbar bleiben 1.800 Euro Partnereinkommen, angenommen 500 Euro weitere Leistungen und 600 Euro aus einer vorhandenen BU-Absicherung.
Die Rechnung unterstellt, dass diese Beträge nach Steuern und möglichen Anrechnungen gleichzeitig verfügbar sind. Ob das tatsächlich zutrifft, wird anhand der jeweiligen Ansprüche und Verträge geprüft. Es handelt sich nicht um gesetzlich garantierte Leistungshöhen.
Eine hierfür verfügbare Reserve von 12.000 Euro reicht bei unveränderter Lücke rechnerisch 15 Monate. Das schafft Zeit, ersetzt aber keinen dauerhaften Einkommensschutz. Unerwartete zusätzliche Ausgaben verkürzen den Zeitraum.
Prüfen Sie die Ausgaben ehrlich: Welche Kosten fallen wirklich weg, welche bleiben und welche kommen hinzu? Eine Rückzahlungspause oder niedrigere Tilgung darf nur berücksichtigt werden, wenn die Bank sie tatsächlich zulässt. Auch dann verschwindet die Schuld nicht.
Für den Todesfall erstellen Sie eine eigene Rechnung. Soll der Kredit abgelöst werden, klären Sie mit der Bank die tatsächlich erforderliche Summe und die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Eine Todesfallleistung bedeutet nicht automatisch, dass jeder Kredit ohne weitere Kosten abgelöst werden kann.
Im folgenden separaten Modell werden insgesamt 300.000 Euro für die abgestimmte Ablösung angesetzt. Danach bleibt dem Haushalt eine Lücke von 800 Euro monatlich – ausdrücklich bereits ohne die bisherige Kreditrate. Diese Lücke soll beispielhaft fünf Jahre überbrückt werden. Hinzu kommen 10.000 Euro Übergangskosten. Vorhanden sind 100.000 Euro passende Todesfallabsicherung und 20.000 Euro anderweitig nicht benötigtes Vermögen.
Wichtig ist die Vermeidung einer Doppelzählung: Wird der Kredit vollständig abgelöst, gehört seine frühere Rate nicht nochmals in den laufenden Familienbedarf. Umgekehrt darf eine bereits für die Bank abgetretene Versicherungssumme nicht zusätzlich in voller Höhe als frei verfügbares Familienkapital eingeplant werden.
Eine fallende Todesfallsumme kann zu einer sinkenden Kreditschuld passen. Ihr Verlauf muss aber mit dem tatsächlichen Tilgungsplan abgestimmt sein. Für einen länger gleichbleibenden Familienbedarf kann eine konstante Summe geeigneter sein. Das Ende der Zinsbindung ist nicht automatisch das Ende des Absicherungsbedarfs.
Legen Sie zuerst den benötigten Betrag und Zeitraum fest. Vergleichen Sie danach Versicherungsbedingungen, Annahmeentscheidung und Beiträge. Bei einer BU gehören Leistungsdefinition, Rentenhöhe, Vertragsende und mögliche Anpassungsrechte dazu. Bei der Risikolebensversicherung zählen unter anderem Summe, Verlauf, Laufzeit und die Person, die das Geld erhalten soll.
Gesundheits- und weitere Antragsfragen müssen vollständig und richtig beantwortet werden. Beschaffen Sie bei Unklarheiten Unterlagen, statt Diagnosen zu erraten oder wegzulassen. Bei Vorerkrankungen kann eine vorbereitete Risikovoranfrage helfen, mögliche Annahmebedingungen zu klären. Sie ersetzt noch keinen verbindlich angenommenen Vertrag.
Eine Restschuldversicherung sollten Sie nicht allein deshalb übernehmen, weil sie neben dem Kredit angeboten wird. Vergleichen Sie ihren konkreten Leistungsumfang und sämtliche Kosten mit passenden eigenständigen Absicherungen. Wird ein Einmalbeitrag mitfinanziert, erhöht er außerdem die Kreditschuld und kann zusätzliche Zinsen verursachen.
Erstellen Sie für jeden Partner eine Übersicht: notwendige Monatsausgaben, realistische Ansprüche bei Ausfall, bestehende Policen und wirklich freie Mittel. Ergänzen Sie Restschuld, Kreditlaufzeit, Sondertilgungsrechte und mögliche Abtretungen. Berechnen Sie Einkommensausfall und Tod getrennt.
Wir verbinden diese Übersicht mit Ihrer Finanzierung und prüfen die offenen Absicherungsfragen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Verträge abzuschließen, sondern die verbleibenden Lücken nachvollziehbar zu schließen. Bestehenden Schutz lassen Sie bestehen, bis notwendiger Ersatz verbindlich angenommen wurde und nahtlos beginnt.
Nach Geburt eines Kindes, größerer Nachfinanzierung, beruflicher Veränderung oder Trennung lohnt sich eine erneute Prüfung. Aktualisieren Sie dabei auch Bezugsrechte und die vereinbarte Zuordnung der Leistungen; steuerliche und erbrechtliche Fragen werden bei Bedarf gesondert geklärt.
Haken Sie ab, was bereits geklärt ist. Die offenen Punkte nehmen Sie in Ihr Beratungsgespräch mit.
Bringen Sie Kreditunterlagen, Haushaltsrechnung und vorhandene Policen mit. Wir machen sichtbar, welche Lücke in welchem Fall bleibt und welche Lösungen dazu passen.
So entscheiden Sie mit konkreten Beträgen und einem verständlichen nächsten Schritt.
Kostenlos & unverbindlich. Persönlich in Reutlingen und digital in ganz Deutschland.


Google-Bewertungen werden geladen …
Nur wenn damit auch der übrige Bedarf ausreichend gedeckt ist. Familie, Betreuung und laufender Lebensunterhalt sind zusätzlich zu prüfen.
Der gewöhnliche Todesfallschutz ist dafür nicht gedacht. Für Berufsunfähigkeit braucht es eine gesondert vereinbarte passende Leistung.
Das Ende einer zehnjährigen Zinsbindung sagt nichts darüber aus, wie lange der Kredit und der Familienbedarf weiterbestehen.
Das hängt von Bezugsrechten, Abtretungen und den Vereinbarungen ab. Klären Sie, wer im Leistungsfall welchen Betrag erhält.
Weil ihr Ausfall Betreuungskosten oder eine Verringerung des anderen Einkommens auslösen kann.
Eigene unabhängige Modelle. Laufender Ausfall: 3.700 € Bedarf minus (1.800+500+600) € verfügbare Nettomittel =800 €/Monat; 12.000 € Reserve /800 =15 Monate. Alle Leistungen als gleichzeitig verfügbar angenommen, Anspruch und Anrechnung individuell. Todesfall separat: 300.000 € gesamte abgestimmte Ablösung +800×60=48.000 € verbleibender Haushalt ohne Kreditrate +10.000 € Übergang −100.000 € bestehender Schutz −20.000 € freie Mittel =238.000 € zusätzlicher Bedarf. Keine Rendite, Inflation oder individuelle Steuerberechnung; fünf Jahre freie Planungsannahme.
Redaktioneller Quellenabgleich: 25.10.2026. Eigene Erklärgrafiken: albfinanz. Header: eigenständig KI-generiert.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von TrustIndex. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen